Yvonne pferrer unterwäsche. Body change

Yvonne Pferrer

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»Un libro que se para« ist erstens von einem gewissen Umfang und überdies kartoniert, für seinen Autor aufregender als jeder Orden. Ein vollkom- menes Nest ist eine gerundete Lehm- wand in der Mille hohl: eine Art Kanal für die Maden. Der Himmel zeigt zur gewohnten Zeit ihr mildes Licht. Absdiied von der Geliebten war in der Erzählung »Stief und Halb« dem Vater bestimmt, ein Abschied, den er wie eine heimliche Krankheit durdi sein Leben trug, bis durch sei- nen letzten Satz der Sohn plötzHcIi, wieder wie durch einen Schadit, tiefe Blicke in das Leben des Vaters tut: »Ich muß in der Fremde sterben. « Es ist diese Sehnsucht, die den Dichter immer wieder zu den Stätten der Vergangenheit treibt. Und gar wenn die Kisten bebändert werden für Über- see? Leid, Groll, Eifersucht, Schwermut, Verzweiflung, Kampfbe- gier, Durst nach dem Beweis der eige- nen Unersetzlichkeit, ja sogar Rache- bedürfnis bis zur Vernichtung lösen einander im Verhältnis zu der ver- lorenen Geliebten ab, mit der man inniger, heftiger und unablässiger zu- sammenlebt denn je.

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Und zuu fnohme und jViederbesitz. Her ein Held ist, reisst dem Kalifen Bart und Zähne aus und gewinnt dazu noch die Prinzessin. Wer ein Held ist, reißt dem Kalifen Bart und Zähne aus und gewinnt dazu noch die Prin- zessin. Seit fünfundzwanzig Jahren lebt der Schriftsteller abgesdinitten von den Stätten seiner Kindheit und Jugend, in Amerika. Das Schönste sind Lexi- ka un! Nur mit dem Wahren dient der Dichter.

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Sie entziehen sich nicht nur wie die Katzen, sie sind insistent wie Katzen, hängen sich einem an, wenn man ganz anderes vorhat. Er hat diesem Böhmen im Herzen Europas mehr als ein Jahrzehnt nach seinem zweifachen Untergang - 1938 durch Hitler und 194f durch Stalin - ein literarisches Denkmal gesetzt, weil er es unzerstörbar in sich selbst trug, weil es ihm zur inneren Form geworden war. Vorlesungen an ameri- kanischen Universitäten. Der Himmel, gleichgültig gegen 1 die Geschäfte der Welt, zeigt zur gewohnten Zeit ihr mildes Licht. So in »Dienstmann Kubat«, wo der Kna- be unversehens in ein Geschehen von Eifersucht und Tod verstrickt wird. In den Oasen hüpfen Derwische und singen Schlangenbeschwörer. »Dünne Büclier, dicke Bücher«: in La- teniamerika unterscheidet man zwei Sorten Bücher:.

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Die zitierten Sätze sind der Er- zählung »Spiele und Tränen« von Jo- hannes Urzidil entnommen, die das 1956 erschienene Buch »Die verlorene Gehebte« einleitet und 1927 entstan- den ist. Es ist eine schwere Arbeit und mit Spott und Erniedrigung für Laura verbunden, aber sie tut es freiwillig; Sie sühnt. Es geht daneben, wenn in der »Causa Wellner« gerade das Unausgesprochene, zu seinem Schutz ihm Vorenthaltene Helmuths Leben zerstört. Es ist der Augenblick, da der 796 Kritik Junge stolpert und vom Dach gleitet, die gefräßigen Tauben auf demselben Dach einander bekämpfend über die Maiskörner herfallen, und Lauras Blick die schreckliche Lage erfaßt. Dann die Bücher, hinter denen Schlangen aufstehen. Das Entsetzen, mit dem man den Sclinitt durch Sclilange und Buch mit- ansiehl, das sind zwei verschiedene Entsetzen, obwohl es doch ein Hieb ist. Die Erde steht nie- mals still.

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Full text of and Gertrude Urzidil Collection OLD RECORD 1753

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Richard Isidor Vinzenz Sixtus 35 I M D F j Schm. Die Sonne verdunkelt sich nicht an diesem Morgen. « Von vorne beginnen, das heißt in dieser Welt der Abschiede: wie der Ackermann von Böhmen sein Feld be- stellen. Oktav- und Duodezformate sind genau richtig. Man schiebt ein Bucli in die Reihe, da ist ein Wider- stand. Da haben die Packer doch jede Entschuldigung.

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Vielleidit verhält es sich aber auch umgekehrt, und das »psychologisdie Innenleben, dessen Zitterschwankungen Nathalie s'arraule erforsdife, ist das »innere« Leben nur jener Ich-Besessenen, die, ofTenbar »außengelenkt«, in Wahrheit au niemand und nichts anderem inter- essiert sind als an sich selbst. In der Erzählung »Ein alter Brief« aus dem 1962 erschie- nenen »Elefantenblatt« sagt der alte Biditer: »Aber Leben ohne Sühne ist kein Leben. Er war befreundet mit Franz Werfel und Franz Kafka, dem er die Totenrede hielt. Absdiied war in ihm von Kindheit an, hielt sich ver- borgen unter den verlockenden Täu- schungen gelegentlicher Dauer und trat gebieterisch hervor, wenn seine Stunde schlug. Es ist bei Urzidil selten eine vorsätzliche, eine vermeidbare Schuld. Aber niclit dem Exj eriment zuliebe werden diese Mit- tel von Urzidil verwendet, sondern zum Ausdruck der Gleichzeitigkeit. Bonn leb cohe hier unten vortel «d bin der eln:;lß.

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